Ein Roboter sitzt vor einem Monitor

Braucht es noch PR, wenn KI innerhalb weniger Sekunden Texte produzieren kann?

Die Entwicklung auf LinkedIn liefert darauf eine klare Antwort: Ja – und ihre Bedeutung dürfte weiter zunehmen.

LinkedIn geht zunehmend gegen Fake-Accounts und künstliches Engagement vor. Auch massenhaft generierte Inhalte stehen immer stärker im Fokus der Plattform. Gleichzeitig zeigt sich: Reichweite entsteht nicht mehr allein durch möglichst viel Content. Vielmehr geht es um relevante Inhalte und echte Interaktion: Sichtbar werden Beiträge, die eine fachliche Einordnung bieten und Diskussionen anstoßen, die neue Perspektiven eröffnen.

Was KI nicht leisten kann

Genau hier liegt die Stärke von PR. Die KI kann Informationen zusammenfassen und bei der Content-Produktion unterstützen. Was sie jedoch nicht leisten kann, ist Vertrauen aufzubauen oder einem Unternehmen eine glaubwürdige Position im Markt zu verschaffen. Reputation entsteht durch nachweisbare Expertise und eine kontinuierliche Präsenz in relevanten Medien und Fachöffentlichkeiten.

Mit dem Aufstieg von generativer KI gewinnt genau das zusätzlich an Bedeutung. Wer in den Antworten von KI-Systemen auftauchen will, muss für diese Systeme überhaupt als vertrauenswürdige Quelle erkennbar sein. Fachartikel, Interviews, Studien und redaktionelle Medienberichterstattung liefern dafür die entscheidenden Signale.

PR als Grundlage für Sichtbarkeit

Je größer die Flut automatisch erzeugter Inhalte wird, desto wertvoller werden Quellen, die auf nachvollziehbarer Expertise beruhen und über längere Zeit Sichtbarkeit aufgebaut haben.

PR wird durch KI also nicht überflüssig. Im Gegenteil: Sie schafft die inhaltliche und reputative Grundlage dafür, dass Unternehmen gefunden werden – auf LinkedIn, in Suchmaschinen und zunehmend auch in KI-Antworten.

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